Das Fühlometer fühlt wirklich 14.08.2010

Ist es ein Zufallsgenerator, eine programmierte Abfolge, oder nimmt das Fühlometer wirklich unsere Emotionen auf…?
Nachdem es viele Diskussionen und Fragen rund um die Funktion des Fülometer gab, hier einige Beweisfotos. Es gibt da oben im Leuchtturm wirklich eine Kamera, ein unglaublich großes Objektiv und all den Rechnerkram, der notwendig ist, damit die Installation die Emotionen der Passanten aufnehmen und analysieren kann. Jedes aufgenommene Gesicht wird dadurch ausgelesen und an den Smilie weitergeleitet, der dann seines Amtes waltet.
Alle Gegner der Vorratsdatenspeicherung seien beruhigt: Die Bilder werden anonym analysiert und verschwinden dann wieder vom Rechner. So wird nie jemand erfahren, ob Sie grimmig oder fröhlich geschaut haben.



Kommentare

  1. Peter Pubala

    Schade, dass bei diesem versuchten Beweis absolut an technischen Details oder Referenzen gespart wurde. Ob es wohl daran liegt, dass es fast das gleiche Projekt bereits im Herbst 2008 in Berlin gab?

    Auf http://www.fühlometer.de/ gibt es auch dazu “Beweisfotos” – wer das untere Foto hier mit dem “Beweisvideo” auf der Berliner Webseite vergleicht, wird feststellen, dass die gleiche Software zur Anwendung kommt. Die Website erkennt – im Gegensatz zur PROVINZ-Ausstellung – auch den Beitrag des Fraunhofer Instituts an: “Die Einbindung einer speziellen Software (freundlicherweise vom Fraunhofer Institut zur Verfügung gestellt) ermöglicht es die jeweilige Stimmung beliebiger Menschen in den Strassen aus ihrem Gesicht abzulesen.”

    Zum Einsatz kommt höchstwahrscheinlich die SHORE-Software der Experten des besagten Fraunhofer Instituts. Mehr Informationen gibt es auf http://www.iis.fraunhofer.de/pr/Presse/Pressemitteilungen_2007/Gesichtsfeinanalyse.jsp (bzw. http://www.iis.fraunhofer.de/bf/bv/kognitiv/biom/index.jsp) und http://business.chip.de/news/Shore-Software-durchschaut-die-menschliche-Mimik_43027110.html

    Eine andere Anwendung dieser Erkennung von Gesichtsausdrücken ist z.B. auf http://danieltauber.com/?p=437 zu finden.

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